Qualitätssicherung

Vernetzung

Die Vorteile der Vernetzung zur Qualitätssicherung liegen im medienpädagogischen Bereich auf der Hand. Die kollegiale Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen bietet neben dem Austausch von Erfahrungen mit neuen technischen Entwicklungen, gegenseitigem Aushelfen mit fehlenden Geräten, die Möglichkeiten zu gemeinsamen Präsentationen (können teurer und aufwendiger sein und erreichen ein größeres Publikum) und gemeinsamen Projekten. Der Verein Media To Be | M2B e.V. arbeitet u.a. mit folgenden Einrichtungen zusammen bzw. bestehen Partnerschaften mit:
FAIR 03 e.V. in Berlin-Marzahn, Pro-Sozial e.V. Berlin-Lichtenberg, Jugendhaus Trialog, Projekt campus-TV und Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Lausitz in Cottbus (innovative Kooperationsprojekte der aktiven Medienarbeit), Arbeitsgemeinschaft comp@ss-Berlin (Mitarbeit im Plenum und AG Öffentlichkeitsarbeit) und GMK e.V. - Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (Tagungsteilnahme).

Reflektion, Evaluation, Rückbezug auf die Ziele

Die monatlichen Vorstandssitzungen und die wöchentlichen Dienstbesprechungen dienen neben der Planung auch der Reflektion und Evaluation. Insbesondere fordert die Arbeit auf Basis dieses Konzepts zur Reflektion der Praxis heraus. Lesen von Fach- und fachübergreifender Literatur hilft bei der klareren Formulierung der gewonnen Erfahrungen.
Einen hohen Anteil der Reflektion macht der kollegiale Austausch über den momentanen Stand und Problematik des einzelnen Kinder und Jugendlichen aus. Gerade die Musikgruppen zeigen eine große Anfälligkeit für persönliche Krisen, oft verbunden mit grundsätzlichen Schwierigkeiten, in der Gruppe gleichberechtigt zu Recht zu kommen. So werden die angestrebten Ziele nicht immer in ihrer ganzen Fülle erreicht und sind auch schwer zu valuieren. Ob Produktion und Technik beherrscht werden, kann leicht erkannt werden. Der Zuwachs von sozialer Kompetenz und persönlichem Wachstum ist stets ein individueller und entzieht sich objektiver, dem Pädagogen vor Ort zugänglicher Messmethoden.
Durch das Seminar Medienpädagogik, im Studiengang Sozialarbeit/ Sozialpädagogik, des Fachbereichs Sozialwesen der Fachhochschule Lausitz in Cottbus, hatte der Verein M2B e.V. die Möglichkeit das Projekt "Videowerkstatt" (www.m2b-cottbus.de) konzeptionell in einer Hochschulumgebung vorzubereiten, durchzuführen und zu evaluieren. Solche externen Bewertungen steigern die Qualität unserer Arbeit und schaffen zusätzlichen Input für die Arbeit mit unserer Klientel von außen.

Grenzen und Ressourcen

Bei steigenden finanziellen und personellen Ressourcen wäre zweifellos eine quantitative und qualitative Steigerung der Medienarbeit möglich. Die Nachfrage ist vorhanden, das haben die durchgeführten Projekte gezeigt. Mit dem Bekanntwerden der Arbeit im Stadtteil kommen immer mehr Kinder und Jugendliche auf den Verein zu. Hier zeigt sich der Wert einer kontinuierlichen Arbeit, die das Image einer Einrichtung nachhaltig aufbaut und prägt.